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Krankenkassen wollen Pauschale für Hausbesuche streichen PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - Gesundheitswesen
Sonntag, den 21. November 2010 um 19:22 Uhr

Die Krankenkassen wollen ab März 2010 keine Pauschale mehr für ärztliche Hausbesuche entrichten. Bei den betroffenen Ärzten stösst dieser Entscheid auf Unverständnis. Santésuisse-Sprecher Felix Schneuwly begründete den Entscheid gegenüber der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens mit den laufenden Tarifverhandlungen. Die Hausbesuchspauschale sei von Anfang an befristet gewesen. Der Grund sei, dass der Krankenkassenverband den Ärztetarif Tarmed umbauen wolle.

Die Grundversorger sollen besser entschädigt werden. Dies gehe nur, wenn an einem anderen Ort gespart werde, etwa bei den Spezialisten oder bei Spital-Ambulatorien. Dazu seien aber im Moment weder die Spitäler noch die Ärztegesellschaft FMH bereit, erklärt Schneuwly weiter.
Die Hausärzte müssten sich nun entscheiden, was ihnen wichtiger sei: Die Besserstellung ihrer eigenen Situation oder die Solidarität mit den Spital- und Spezialärzten.
Der Entscheid stösst bei den Hausärzten auf Unverständnis. Hausarzt Ernst Gähler, Vizepräsident der Ärztegesellschaft FMH sagte gegenüber "10 vor 10": "Alle sprechen davon, den Hausarzt-Beruf aufzuwerten. Und jetzt wird diese Pauschale einfach nicht mehr verlängert".
Der Präsident der Schweizer Hausärzte, Marc Müller ist überzeugt: "Das ist ein Vertrauensbruch. Das wird bei der Basis ein grosses Rumoren auslösen".

Komentar:

Santésuisse will ein weiteres Mal bei den Hausärzten sparen, aber ja nicht bei ihnen selber. Munter bauen sie ihr Reich weiter auf, zu Lasten der Kranken. Dies ist das neueste faule Ei derer, welche grosszügig auf Kosten der Versicherten leben.
Ihre Lobby im Parlament wird wieder alle Register ziehen, um ihre Schnapsidéen
durch zu stieren. Siehe dazu auch Gesundheitswesen

Seinerzeit hat sie dem Bundesrat das Tarmed-Zahlungssystem schmackhaft machen können. Es sollte angeblich eine kostensenkende Vereinfachung werden.
Aber es brachte den Ärzten nur mehr Arbeit und steigerte durch den ganzen Verwaltungsapparat die Kosten erheblich und ist mitverantwortlich für die Kostensteigerung im Gesundheitswesen.

 

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