Roche-Erben verloren 2008 zwei Milliarden an der Börse Drucken
Aktuelles - Gesundheitswesen
Sonntag, den 21. November 2010 um 19:48 Uhr

Die Finanzkrise hinterlässt auch bei den Reichsten der Region Basel ihre Spuren. Allein bei den Roche-Erben sollen sich laut "Bilanz" zwei Milliarden Franken in Luft aufgelöst haben. Gigi und Andreas Oeri können trotz der Krise noch lachen. 
Auch die Hoffmanns und Oeris müssen der Finanzkrise ihren Tribut zollen. Laut der "Bilanz"-Liste der 300 Reichsten schrumpfte ihr Vermögen um zwei Milliarden Franken. Peanuts, wenn man dies in Relation zu ihrem Gesamtvermögen von rund 17 Milliarden setzt, mit denen sie auf Rang zwei der Schweizer Reichtums-Hitparade liegen. Weitere prominente schwerreiche Basler sind Kunstsammler Ernst Beyeler und die ebenfalls kunstbegeisterte Grether-Familie mit je rund drei Milliarden. Insgesamt sind 16 der 300 reichsten Schweizer in der Region Basel beheimatet. Ihr Gesamtvermögen beläuft sich auf über 29 Mia. Fr. 
Ihre Bedeutung für das Steuersubstrat ist nicht unerheblich. "Die Krise werden wir schon in diesem Jahr spüren", sagt der Leiter der Baselbieter Steuerverwaltung Peter Nefzger. In Basel wird es ähnlich sein. Die Vermögenssteuer sei abhängig von der Börse, weiss Nefzger. Für die Gesamtsteuereinnahmen sind jedoch die Einkommenssteuern wichtiger. Diese werden fürs laufende Jahr noch positiv bewertet.